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Zum Schluss möchte ich noch ein Wort zur Nachhaltigkeit verlieren. Es gibt heute viele Hersteller, die Fliesen aus recycelten Materialien herstellen. Das ist ein guter Ansatz, aber man sollte auch auf die Langlebigkeit achten. Eine Fliese, die nach fünf Jahren Risse bekommt oder ihre Farbe verliert, ist nicht nachhaltig, egal wie grün sie produziert wurde. Ich investiere lieber einmal in eine hochwertige Fliese, die zwanzig Jahre hält, als dreimal in eine billige. Die Wahl der Fliesen ist eine Entscheidung für die nächsten Jahre. Sie sollte wohlüberlegt sein, aber auch mit Freude getroffen werden. Denn das Badezimmer ist der Raum, in dem der Tag beginnt und endet. Es darf ruhig ein bisschen Luxus sein, ein bisschen Wohlfühlatmosphäre. Und wenn die Fliesen dann richtig gewählt sind, dann ist das kein teurer Spaß, sondern eine lohnende Investition in die eigene Lebensqualität. Also, nehmt euch Zeit, lasst euch beraten, aber vertraut auch auf euer Bauchgefühl. Es wird sich auszahlen.
Nachdem die Wände endlich glatt waren, kam der Spaß mit dem Bodenbelag. Ich hatte mich für Laminat entschieden, weil es pflegeleicht ist und günstig. Aber das Verlegen war ein Geduldsspiel. Die erste Reihe musste absolut gerade sein, sonst läuft das Ganze schief. Ich habe drei Mal neu angefangen, bis es passte. Und dann die Fußleisten. Ein Freund half mir mit der Stichsäge, aber wir haben trotzdem zwei Leisten verschnitten. Beim Wohnung renovieren geht eben nicht alles nach Plan. Ich empfehle, immer zehn Prozent mehr Material zu kaufen, als ihr berechnet habt. Das erspart den zweiten Gang zum Baumarkt. Und ja, die Nachbarn haben sich über den Lärm beschwert, aber das gehört dazu.
Mein letzter Tipp: Weniger ist mehr. Ich habe mich von überflüssigen Küchengeräten getrennt. Der Joghurtbereiter, der nur einmal benutzt wurde, wanderte in den Keller. Stattdessen setze ich auf Multifunktionsgeräte: Ein Mixer, der auch Suppen püriert, ein Toaster, der Brötchen aufbackt. Der Herd ist ein Zweiflammen-Induktionsherd, der schnell und effizient ist. Und für Gäste nutze ich einen kleinen Elektrogrill auf dem Balkon. So bleibt die Küche auf das Wesentliche reduziert. Die Ruhe, die dadurch einkehrt, ist unbezahlbar. Eine kleine Küche kann wunderbar sein, wenn man sie mit Liebe und Bedacht einrichtet. Am Ende zählt nicht die Größe, sondern die Funktion und das Gefühl, das sie vermittelt.
Meine letzte Wohnung renovieren war so eine Sache. Der Altbau hatte Charme, aber die Wände waren in einem erbärmlichen Zustand. Überall kleine Löcher von alten Bildern, die Tapete löste sich in den Ecken und die Farbe erinnerte an die Siebziger. Ich stand da mit meinem Putzeimer und dachte: Wo fange ich überhaupt an? Das Wohnung renovieren zog sich dann über drei Wochenenden hin, weil ich jede Ritze einzeln verspachteln musste. Aber genau diese Arbeit hat sich gelohnt. Nichts ist schlimmer als eine unebene Wand, auf der später das Licht jede Delle zeigt. Ich habe gelernt, dass die Vorbereitung die halbe Miete ist. Wer hier schludert, ärgert sich später doppelt.
Ein Tipp für alle, die selbst renovieren: Fangt mit einem Raum an und macht ihn komplett fertig, bevor ihr den nächsten beginnt. Ich machte den Fehler, gleichzeitig in Küche und Schlafzimmer zu arbeiten, und hatte wochenlang Baustelle in der ganzen Wohnung. Plant auch die Entsorgung des alten Materials ein — ich schleppte drei Säcke Bauschutt selbst zum Recyclinghof, weil der Sperrmülltermin erst in vier Wochen war. Und kauft immer etwas mehr Farbe und Bodenbelag, denn Nachkauf ist stressig und die Chargen können sich unterscheiden. Mit Geduld und einer klaren Liste wird jedes Zuhause schöner und funktionaler.
Die Küche war der schwierigste Raum. Alt, dunkel, mit einer Arbeitsplatte aus den Achtzigern. Ich habe die Fronten abgeschliffen und mit Kreidefarbe gestrichen. Die Griffe tauschte ich gegen moderne Edelstahlmodelle. Das Wohnung renovieren in der Küche dauerte nur zwei Tage, aber der Effekt war enorm. Die Fliesen habe ich mit spezieller Farbe überstrichen, statt sie neu zu setzen. Das spart Geld und Nerven. Die Beleuchtung unter den Hängeschränken habe ich mit LED-Streifen nachgerüstet. Jetzt ist es hell genug zum Kochen. Achtet auf die Dunstabzugshaube, denn der Fettfilm setzt sich sonst überall fest. Ich habe sie gereinigt und das machte den Raum gleich frischer.
